Ein Glaube – viele Wege: Firmung 2026

von admin

Ein Glaube – viele Wege: Firmung 2026

Strahlender Sonnenschein und eine voll besetzte Marienkirche: Am Sonntag, 28. Juni empfingen 20 Jugendliche das Sakrament der Firmung. Für sie war es ein besonderer Tag – der Höhepunkt einer intensiven Vorbereitungszeit und zugleich ein bewusstes Ja zum Glauben.

Unter dem Motto «Ein Glaube – viele Wege» stand die diesjährige Firmfeier. Die Firmung ist das Sakrament der Stärkung und Besiegelung durch den Heiligen Geist. Mit ihr bekräftigen junge Menschen ihren Glauben bewusst und übernehmen Verantwortung für ihren weiteren Weg als Christinnen und Christen. Das Motto erinnerte daran, dass Glauben Menschen verbindet, auch wenn ihre Lebensgeschichten, Erfahrungen und Zukunftspläne ganz unterschiedlich sind. Firmspender war Generalvikar Peter Camenzind. Gemeinsam mit Vikar Ernst Niederberger und Seelsorgerin Petra Homberger gestaltete er einen würdigen und zugleich persönlichen Gottesdienst. Die Feier war geprägt von einer ruhigen und eindrücklichen Atmosphäre, die Raum für Besinnung, Dankbarkeit und Freude liess. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Pfarreiband, deren einfühlsame Lieder die festliche Stimmung zusätzlich unterstrichen. Die Firmung bildete den Abschluss einer intensiven Vorbereitungszeit. Dabei setzten sich die Jugendlichen mit Fragen des Glaubens, des Lebens und ihrer persönlichen Zukunft auseinander. Besonders prägend war die gemeinsame Reise nach Rom. Dort konnten sie die Weltkirche auf eindrückliche Weise erleben und erfahren, wie vielfältig und lebendig kirchliches Leben rund um den Globus ist. Ein besonderer Höhepunkt war die Teilnahme an der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Die Begegnung mit Papst Leo XIV. hinterliess bei vielen einen bleibenden Eindruck und machte die weltweite Gemeinschaft der Kirche auf besondere Weise erfahrbar. So war die Firmung nicht nur der feierliche Abschluss der gemeinsamen Vorbereitung, sondern auch deren Höhepunkt. Während vieler Monate waren die Jugendlichen gemeinsam unterwegs, haben diskutiert, nachgedacht, gefeiert und ihren Glauben aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt. Dabei sind Beziehungen entstanden und Erfahrungen gewachsen, die weit über den Firmtag hinausreichen. Gleichzeitig war an diesem Festtag auch etwas von Abschied zu spüren. Für viele beginnt nach den Sommerferien ein neuer Lebensabschnitt – sei es in einer Berufsausbildung oder an einer weiterführenden Schule. Die gemeinsame Zeit geht zu Ende, was aber bleibt, sind Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und die Erfahrung, Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein. Das Band ist geknüpft und wird auch über die Firmung hinaus bestehen bleiben, wohin auch immer der Weg führt.

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