Passionsspiel unserer Pfarreijugend

von admin

Am Samstag, dem 28. März, wurde das Passionsspiel nach dem Evangelisten Matthäus zu einem ganz besonderen Ereignis, das weit über eine gewöhnliche Aufführung hinausging. 27 Jugendliche brachten mit beeindruckender Hingabe die letzten Tage Jesu auf die Bühne – nicht nur als Schauspiel, sondern als tief bewegende, lebendige Glaubenserfahrung.

 

Schon von Beginn an war spürbar, dass es sich um mehr als eine Inszenierung handelte. Eine besondere Atmosphäre erfüllte den Raum: ruhig, erwartungsvoll und zugleich von einer inneren Spannung getragen. Die Zuschauer wurden förmlich hineingenommen in das Geschehen, in eine Zeit, die von Hoffnung, Schmerz, Verrat und letztlich von Liebe geprägt ist.

 

Mit grosser Ernsthaftigkeit und bemerkenswerter Reife widmeten sich die Jugendlichen ihren Rollen. Jede Szene war sorgfältig gestaltet und jedes Wort mit Bedeutung gefüllt. Dabei wurde deutlich, wie intensiv sich die Darsteller mit der Geschichte auseinandergesetzt hatten. Es ging nicht darum, einfach Text wiederzugeben – vielmehr wurde die Passion spürbar gemacht, fühlbar in jedem Moment.

 

Besonders herausragend war die Darstellung Jesu durch Luigi. Mit einer beeindruckenden Würde, Ruhe und inneren Stärke verkörperte er die zentrale Figur dieses Geschehens. Sein Spiel war von einer tiefen Authentizität geprägt, die das Publikum in ihren Bann zog. In den stillen Momenten lag eine große Kraft, in den leidvollen Szenen eine erschütternde Echtheit. Es war eine Darstellung, die berührte, nachhallte und zum Nachdenken anregte.

 

Doch auch alle anderen Jugendlichen trugen entscheidend zum Gelingen dieser Aufführung bei. Mit grossem Respekt und spürbarem Engagement nahmen sie ihre Rollen an und füllten sie mit Leben. Ob als Jünger, als Volk oder in anderen Rollen – jeder Einzelne war Teil eines eindrucksvollen Gesamtbildes, das von Gemeinschaft, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung geprägt war.

 

Für die Jugendlichen selbst war dieses Projekt eine intensive und prägende Erfahrung. Gemeinsam mit ihren Religionslehrern begaben sie sich auf einen Weg, der weit über das Einüben von Szenen hinausging. Es war ein Prozess des Verstehens, des Hinterfragens und des persönlichen Erlebens. Der Glaube wurde nicht nur thematisiert, sondern auf eine ganz neue Weise erfahrbar gemacht – durch das eigene Tun, durch das gemeinsame Erleben, durch das Hineinversetzen in die Geschichte.

 

Auch für die Zuschauer wurde dieser Abend zu einer tiefgehenden Erfahrung. Viele verliessen den Raum nachdenklich, berührt und innerlich bewegt. Die Aufführung öffnete einen Raum, in dem man nicht nur zusah, sondern mitfühlte, mitdachte und sich vielleicht auch selbst in der Geschichte wiederfand. Es war eine andere, sehr unmittelbare Form der Begegnung mit dem Glauben – ehrlich und intensiv.

Die neusten drei Nachrichten

Du umgibst mich von allen Seiten – Erstkommunion in Davos

Am 12. April, den Weissen Sonntag, durften 27 Kinder in der Marienkirche Davos ihre Erstkommunion feiern.

Volle Herzen und volle Kirchen!

Ostern, das Hochfest der Auferstehung Jesu Christi, wurde wiederum mit festlichen Hochämtern in unseren Kirchen gefeiert.

Osternachtsfeiern füllen unsere Kirchen

Es war eine Freude für die Verantwortlichen unserer Pfarrei, dass so viele Gläubige den Weg in unsere Kirchen gefunden haben.